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Mittwoch, 16. Dezember 2009

Daumenregeln, "Tor zur Stadt"

Es gibt so Daumenregeln. Regeln, die zwar nicht immer aber dennoch erstaunlich oft zutreffen. Eine davon lautet: Wenn "Die Linke" etwas will oder vorschlägt, dann ist höchstwahrscheinlich das genaue Gegenteil richtig. Eine weitere lautet: Wenn "Die Grünen" etwas wollen oder vorschlagen, dann ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das genaue Gegenteil richtig.

Wenn nun also, wie hier geschehen, beides auch noch in Kombination auftritt, dann braucht man sich gar keine Gedanken mehr zu machen.

Zitat(e) aus / Quote(s) from: TLZ - Eisenach - Nachrichten - Aktuelles - Lokalnachrichten - Tür zum Tor blieb für Bürger dicht
Tür zum Tor blieb für Bürger dicht

Eisenach. (ep) Als "fatales Signal" werteten Richard Janus (Grüne) und Katja Wolf (Linke), dass der Rest des Bauausschusses gestern Abend lieber ohne nicht öffentlich den Sachstand samt Bauvoranfrage zum "Tor zur Stadt" besprechen wollte. Beide hatten je einen Antrag gestellt, um die Nichtöffentlichkeit zu verhindern, aber es gab eine Ablehnung [...]
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Thüringer Allgemeine - TA - Eisenach - Nachrichten - Aktuelles - Neues vom Tor zur Stadt: Blick in die Bauvoranfrage
Neues vom Tor zur Stadt: Blick in die Bauvoranfrage

[...] Für die Bahnhofsvorstadt gibt es de facto einen "Zehnjahresplan", der mindestens bis 2019 reicht.

[...] Um dem Verdacht der Geheimniskrämerei entgegenzutreten, informierte Doht am Dienstagnachmittag über wesentliche neue Fakten. Demnach hat Kay Salberg von der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) einen Projektablauf vorgestellt, aus dem hervorgeht, dass es bis 2019 dauern wird, ehe in der Bahnhofsvorstadt alles verwirklicht ist, was Stadt, LEG und Investorenfirma Heinrich Becker aus Bottrop vorhaben.

Das Einkaufszentrum soll aber Ende 2011, Anfang 2012 fertig sein. Die Becker-GmbH würde liebend gern Mieter damit ködern, das Weihnachtsgeschäft 2011 könnten sie schon im "Tor zur Stadt" (12 000 Quadratmeter Handelsfläche) mitnehmen.

[...] Entwürfe, die Doht gestern erstmals kurz vorlegte, zeigen gegenüber früher mehrere Veränderungen. Die Vorderkante der Fassade an der Bahnhofstraße ist mit 12,50 Metern deutlich niedriger als zuvor (rund 18 Meter). Die Klobigkeit der einstigen Entwürfe hatte Bürgerprotest ausgelöst. Ein zurückgesetztes Obergeschoss, das von vorn aber kaum wahrnehmbar sein dürfte, erreicht maximal 15,50 Meter. An der dem Stadtpark zugewandten Rückseite erreicht ein doppelgeschossiges Parkdeck für Autos 17 Meter. Eine große Glaskuppel wölbt sich etwa in der Mitte. Ein separates Parkhaus soll es nicht geben; die Kundenautos werden auf dem Dach des Fachmarktzentrums stehen; je nach Ausführung ist mit 430 bis 480 Parkplätzen.

[...] Der Projektablauf sieht vor, 2011: Bau der inneren Erschließungsstraße. Sie nimmt ihren Anfang am Parkplatz des Hauptbahnhofs, knickt nach rechts in Richtung West und wird sämtlichen Verkehr für das Einkaufszentrum fassen müssen. Vorerst wird sie in einem Wende-Kreisverkehr enden. Die sinnvolle Anbindung auf die Wartburgallee kann erst ab 2015 geschehen.

2013 und 2014 ist der Bau des Busbahnhofs vorgesehen. Ebenfalls 2014 soll vom derzeitigen Überlandbusbahnhof in Richtung ehemaliges Diakonissen-Krankenhaus eine völlig neue Straße gebaut werden. Sie dient dazu, die bestehenden Läden in der Bahnhofstraße von hinten anzuliefern.

2016 muss die Bahnhofstraße saniert werden. 2017 wird der Bahnhofsvorplatz angegangen. [...]
Zitat(e) aus / Quote(s) from: TLZ - Eisenach - Nachrichten - Aktuelles - Lokalnachrichten - Arbeiten bis ins Jahr 2019
Arbeiten bis ins Jahr 2019

Eisenach. (ep) Kay Salberg, LEG-Mitarbeiter und Projektleiter "Tor zur Stadt", muss ein optimistischer Mann sein. In den kommenden 10 Jahren, so seine Hoffnung, soll das Gesamtprojekt "Tor zur Stadt" abgeschlossen sein. Und darin ist ja weit mehr enthalten als nur das Einkaufszentrum. Da kommt der neue Busbahnhof an der Gabelsbergerstraße dazu und die Neugestaltung der Bahnhofstraße vom neuen Nikolaitor bis hin zum neuen Knoten an der Bahnunterführung Langensalzaer Straße und die neue Busbereitstellungsfläche am Eichrodter Weg, vielleicht noch ein Stadthalle. [...]

Sonntag, 13. September 2009

Reaktionen auf Bündnis

Aus der TLZ vom 08.09.2009:
Reaktionen auf Bündnis

Eisenach. (ep) "Wenn das neue Bündnis, oder wie immer es sich auch nennt, im Eisenacher Stadtrat ur-grüne Forderungen durchsetzen möchte, werden wir dabei sicher nicht im Wege stehen", freut sich Richard Janus, Vize-Fraktionschef der Eisenacher Grünen, mit Blick in die gestrige TLZ.
Wie zum Beispiel die Abschaffung der Rallye Wartburg?
[...] Wenn dieses Bündnis tatsächlich neben der Solar- noch weitere regenerative Energien fördern wolle oder einen besseren Branchenmix der Wirtschaftsbetriebe, dann wären die Grünen, wenn es richtig gemacht werde, die letzten die das verhindern wollten.
Ach stimmt: Schweineteurer Strom ist ja auch eine grüne Kernkompetenz.
[...] Vielmehr sei das Bündnis von Doht und der SPD nur eingegangen worden, "um die OB-Wahl zu gewinnen, danach war alles Makulatur".
... meint Karin May (Die Linke). Ahem, mal ehrlich, haben die wirklich was Anderes erwartet?
[...] Rot-rot-grün habe einige Dinge erreicht von Sozialtickets über mehr Bürgerbeteiligung bis hin zu den Stolpersteinen, weiß die Linke-Fraktionschefin [Karin May].
Oh ja. Sehr viel erreicht. Was wäre Eisenach nur ohne Rot-Rot-Grün. Wahrscheinlich vollends am Löffel.