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Montag, 5. Juli 2010
Mittwoch, 23. Juni 2010
Tourismus: Scheidung ist eingereicht
Zitat aus: FREIES WORT | Tourismus: Scheidung ist eingereicht
KündiigungSiehe auch:
Tourismus: Scheidung ist eingereicht
Von Ute Weilbach
Bad Salzungen - Es stand nicht auf der Tagesordnung und für manches Kreistagsmitglied kam das endgültige Aus für die Eisenach Wartburgregion Touristik GmbH (EWT) dann doch überraschend. Im Punkt Mitteilungen des Landrates teilte Vizelandrat Friedrich Krauser (CDU) mit, dass "die fehlende Entscheidungsvorlage im Kreistag bedeutet, dass damit "die Kündigung zum Jahresende bleibt und die EWT rechtzeitig darüber informiert werden kann".
[...] Der wachsende Unmut führte letztlich dazu, dass der Kreistag am 16. Dezember 2009 die Kündigung des Wartburgkreises an der EWT veranlasste. Wie Friedrich Krauser dem Kreistag jetzt mitteilte, habe die Stadt Eisenach die Kündigung als "beziehungsfeindlich" eingestuft. Matthias Doht, Aufsichtratsvorsitzender der EWT und Oberbürgermeister der Stadt Eisenach, habe deutlich gemacht, dass eine eventuelle Rücknahme der Kündigung durch den Kreis der Zustimmung der Stadt Eisenach bedürfe. Außerdem habe Doht festgestellt, dass die EWT der Erwartungshaltung aus den touristischen Regionen des Wartburgkreises nicht gerecht werden könne.
Dienstag, 18. Mai 2010
Sonnabends steht man in Eisenach ab 13:00 Uhr vor verschlossenen Toilettentüren
Zitat aus: Verschlossene Toilettentüren in Eisenach - thueringer-allgemeine.de
Verschlossene Toilettentüren in Eisenach
Vergeblich standen Insassen eines Reisebusses aus Merten am Samstagnachmittag vor der Tür der öffentlichen Toilette am Markt. Das Problem ist im Rathaus bekannt, es wird nach einer Lösung gesucht.
Donnerstag, 29. April 2010
Das ist Eisenach
Zitat aus: Burgenschau: Alte Schlösser, neue Pizzerien - taz.de
29.04.2010
Burgenschau
Alte Schlösser, neue Pizzerien
[...] Kein Wunder, dass sich im national gesinnten Deutschland Anfang des 20. Jahrhunderts gut betuchte Bürger ihre Villa in Eisenach mit Blick auf die herrschaftliche Wartburg bauen ließen. "Eisenach hat bis heute das größte zusammenhängende Villenviertel Europas", sagt unsere Burgführerin Kerstin Böttger beim Blick vom Süd- oder Pulverturm auf die grüne, jetzt blühende Berglandschaft.
Und vielleicht die größte Pizzeriendichte, überlegen wir bei der schwierigen Suche nach Thüringer Klößen mit Rotkohl nach dem Abstieg ins restaurierte Städtchen Eisenach. Im Restaurant zur Turmschänke, im Stadttor, finden wir die Traditionsspeise in köstliche veredelter Form.
Mittwoch, 28. April 2010
Wiesen-Alm vom Tisch!
Gerd Göbel, Besitzer der Gaststätte auf der Sängerwise, wollte diese umbenennen. In "Wiesen-Alm". Eine recht schräge Idee. Abgesehen davon, das der Name "Sängerwise" in zich Reiseführern, Landkarten usw. steht wäre für Eisenach wieder ein Stück Geschichte & Tradition - Identität - verlorengegangen. Nun rudert Gerd Göbel offenbar zurück. "Sängerwiesen-Hütte" soll das Objekt zukünftig heißen. Nun ja. Auf alle Fälle besser, als ein gesichtsloses, disneyartiges "Wiesen-Alm".
Warum Gerd Göbel allerdings unbedingt eine "Hütte" anstelle eines "Gasthauses" betreiben möchte bleibt weiterhin unklar.
Zitat aus: Hüttengaudi statt Almenrauschen - tlz.de
Warum Gerd Göbel allerdings unbedingt eine "Hütte" anstelle eines "Gasthauses" betreiben möchte bleibt weiterhin unklar.
Zitat aus: Hüttengaudi statt Almenrauschen - tlz.de
Hüttengaudi statt Almenrauschen
Der Besitzer der traditionsreichen Waldgaststätte Sängerwiese lenkte ein: Die Namensänderung in Wiesen Alm ist Geschichte. Proteste vieler Bürger bewirkten, dass die Bezeichnung Sängerwiese erhalten bleibt. Zur Neueröffnung am 30. April sollen Besucher in der Sängerwiesen-Hütte bewirtet werden.
Mittwoch, 14. April 2010
550 Jahre stand das "Rote Tor" in Stadtroda
Jetzt machte ein Müllfahrer dem ein Ende. Bei einem Wendemanöver rammte er das letzte von ehemals fünf historischen Stadttoren und riß es vollständig nieder. Menschen kamen nicht zu Schaden. Das Tor war erst im vergangenen Jahr neu restauriert worden und sollte morgen offiziell übergeben werden. Daraus wird nun wohl nichts. Ob ein Wiederaufbau möglich ist, ist derzeit noch unklar.
Zitat aus: Wahrzeichen von Stadtroda bei Unfall zerstört - tlz.de
Zitat aus: Wahrzeichen von Stadtroda bei Unfall zerstört - tlz.de
Wahrzeichen von Stadtroda bei Unfall zerstört
Ein Lastwagen hat das zentrale Wahrzeichen von Stadtroda, das "Rote Tor", gerammt und dabei komplett zerstört. "Es steht kein Stein mehr auf dem anderen", sagte eine Polizeisprecherin.
Stadtroda. Gegen 12.00 Uhr habe der Lkw-Fahrer ein Wendemanöver vor dem Tor versucht, sagte die Sprecherin. Dabei sei er gegen das Wahrzeichen gefahren. Der Sachschaden liegt bei 500.000 Euro.
Dienstag, 13. April 2010
Typischer Eisenach - Tourismus
Unser ... Eisenach | Hin & Weg
Die Überschrift zum Video sagt eigentlich alles: Hin, nach Eisenach, Wartburg, Lutherhaus & Bachhaus abhaken und dann nichts wie weg hier. Es gibt nichts, was Touristen darüber hinaus in Eisenach halten könnte.
Die Überschrift zum Video sagt eigentlich alles: Hin, nach Eisenach, Wartburg, Lutherhaus & Bachhaus abhaken und dann nichts wie weg hier. Es gibt nichts, was Touristen darüber hinaus in Eisenach halten könnte.
Samstag, 10. April 2010
Russen sind kein Reisemangel
Zitat aus: Reiserecht: Russen im Hotel sind kein Reisemangel
Russen im Hotel als Reisemangel
vom 09.04.2010 | dpa, tmn
Was tun, wenn sich das Ferienparadies als Russenenklave entpuppt? Klagen, dachten sich die anderen Urlauber. Leider völlig erfolglos. Viele russische Gäste in einem Hotel sind kein Reisemangel. Selbst wenn 80 Prozent der Gäste Russen sein sollten, kann ein Pauschalreisender deswegen nicht den Reisepreis mindern, entschied das Landgericht Düsseldorf (Az.: 22 S 93/09).
Dienstag, 30. März 2010
Touristenstadt Eisenach: Grau in grau
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Leere Kassen: Eisenach reduziert Frühjahrsbepflanzung - thueringer-allgemeine.de
Eisenach. Die Frühjahrsbepflanzung sei in diesem Jahr um die Hälfte reduziert worden, sagte ein Sprecher der Stadt Eisenach. Grund sei das Haushaltsloch von 9,5 Millionen Euro. Daher könnten nur das Bach-Denkmal, die Gedenkstätte der alten Synagoge und der Kartaus-Garten bepflanzt werden. Mit rund 13.000 Stiefmütterchen werde in diesem Jahr "so wenig wie noch nie" gepflanzt, sagte der Sprecher. Einst blumige Flächen werden daher als schnöde Grünflächen genutzt oder mit Stauden und langjährigen Pflanzen bepflanzt.
Sonntag, 28. März 2010
Einen Präsentkorb mit Toilettenbürste, Raumspray & Putzhandschuhen
bekam Bernd Töpfer, Betreiber des Campingplatzes Altenberger See, von Christine Döhler, der Vorsitzenden des Verbandes "Campingurlaub in Thüringen" zur Neueröffnung seiner Toiletten. Ja, auch kleine Dinge können durchaus große Freude machen. Laut Zeitungsbericht hat sich die Investition auch deswegen gelohnt, weil jetzt die Duschen von den Campern mit einem Chipschlüssel in Gang gesetzt werden können. Hort! Hört!
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Schmucke Dusche am See - thueringer-allgemeine.de
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Schmucke Dusche am See - thueringer-allgemeine.de
Schmucke Dusche am See
Eigentlich sollte das Sanitärgebäude des Campingparks Eisenach am Altenberger See nur etwas schöner werden, doch dann fiel der Entschluss zur grundlegenden Sanierung. Seit gestern präsentieren sich die Dusch- und Waschräume modern und picobello.
Montag, 1. März 2010
Verein Burgenstraße Thüringen gegründet
Zitat aus / Quote from: SÜDTHÜRINGER ZEITUNG | Verein Burgenstraße Thüringen gegründet
Ressort Thüringen Erschienen am 01.03.2010 18:26
Verein Burgenstraße Thüringen gegründet
Frühe Wallanlagen, mittelalterliche Burgen, herzogliche Residenzen: Thüringen wird wie kaum ein anderes Bundesland von Burgen geprägt. Um diese Denkmale noch besser bewahren, erschließen und bekannter zu machen, hat sich am Montag im fränkischen Coburg der Verein Burgenstraße Thüringen gegründet. [...] Sie soll das Deutsche Burgenmuseum ergänzen, das bis 2013 auf der südthüringischen Heldburg entsteht. [...]
Samstag, 30. Januar 2010
Tourismusstreit
Zitat(e) aus / Quote(s) from: TLZ - Eisenach - Nachrichten - Aktuelles - Lokalnachrichten - Beim Tourismus nach vorn blicken
Beim Tourismus nach vorn blicken
Wartburgkreis. (ep) In seiner Rede anlässlich des Neujahrsempfangs der Kreisstadt des Wartburgkreises kritisierte Bad Salzungens Bürgermeister Klaus Bohl (Freie Wähler) die Arbeit der Eisenach Wartburgregion Touristik GmbH (EWT). Die sei gar nicht "top", obwohl sie mit 150 000 Euro pro Jahr vom Kreis finanziert werde.
Bad Liebenstein und Bad Salzungen hätten zusammen rund 500 000 Übernachtungen pro Jahr vorzuweisen, Eisenach "nicht annähernd so viele", trotzdem sei die Arbeit der EWT "unausgewogen". Das zeige das Beispiel des neuen Katalogs der EWT, der "zu drei Vierteln auf Eisenach ausgerichtet ist". [...]
Sonntag, 24. Januar 2010
Wie man (gute) PR macht: Eine Katze als Stationsvorsteher
Die spinnen, die Japaner? - Durchaus möglich; sie spinnen aber ziemlich erfolgreich. Erfolgreicher als Eisenach, welches langsam aber sicher in kleinlichem Gezänke verschwindet. So verrückt das Ganze sein mag, die Eisenbahnstation hat damit an Popularität gewonnen. Bei den japanischen Touristen, auf die Eisenach so viel Wert legt...
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Cat named stationmaster of unmanned station on the Wakayama Electric Railway | Japan Probe
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Stationmaster Cat Draws Tourists | Japan Probe
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Cat 'stationmaster' gets promoted to executive post at railway company - The Mainichi Daily News
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Cat named stationmaster of unmanned station on the Wakayama Electric Railway | Japan Probe
Cat named stationmaster of unmanned station on the Wakayama Electric Railway
January 14th, 2007 by James
One railway knows how to generate some good PR:KINOKAWA, Wakayama — A 7-year-old cat called Tama has been named a special stationmaster at a railway station here by the local Wakayama Electric Railway.[...]
Two other cats were named deputy stationmasters at the same Kishi Station on the Kishigawa Line in Kinokawa. Stationmaster Tama, wearing a railway cap, and two other cats often welcome passengers at unmanned Kishi Station.
The operator of the shop at the station has been keeping the three cats. Wakayama Electric Railway officials will give cat food to them as a reward for their “work.”
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Stationmaster Cat Draws Tourists | Japan Probe
Stationmaster Cat Draws Tourists
April 23rd, 2008 by James
[...]Tama won nationwide popularity with the publication of a book of photos featuring her and intensive media coverage after she was appointed in 2007 as stationmaster of the unmanned station on Wakayama Electric Railway’s Kishigawa Line, which runs between cities of Wakayama and Kinokawa.[...]
As a result, the number of passengers using the Kishigawa Line increased dramatically.
The railway company recognized the “efforts” of the 8-year-old cat and promoted the cat to division chief-level in January.
The company also expressed its appreciation of the cat’s role in drumming up business by transforming a ticket window into the stationmaster’s office.
In her 1.8-square-meter office equipped with a ventilation fan and a toilet, Tama looked relaxed and satisfied.
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Cat 'stationmaster' gets promoted to executive post at railway company - The Mainichi Daily News
Cat 'stationmaster' gets promoted to executive post at railway company
KINOKAWA, Wakayama -- The cat stationmaster of a railroad station here has been appointed as a corporate executive of the Wakayama Electric Railway Co., the company has announced.
The train operator has promoted 10-year-old female cat Tama, currently a stationmaster of Kishi Station on the Kishikawa Line, to the post of operating officer in recognition of her contribution to expanding the customer base.
This is the first time in the world for a cat to become an executive of a railroad corporation, a company official said. Tama will continue to serve as the stationmaster while assuming the new role.
[...]
Sonntag, 17. Januar 2010
Neue Runde im Tourismus-Knatsch mit dem Südkreis
Mit den Plakaten läutet Eisenach eine weitere Runde im Knatsch mit dem Südkreis ein. Diese werfen der Stadt vor, im Bezug auf das Touristik-Marketing egoistisch zu handeln und haben deswegen die Zusammenarbeit aufgekündigt. Ganz offenbar völlig zu Recht.
Zitat(e) aus / Quote(s) from: TLZ - Eisenach - Nachrichten - Aktuelles - Lokalnachrichten - Werben mit voller Größe
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Thüringer Allgemeine - TA - Eisenach - Nachrichten - Aktuelles - Burg-Touristen in die Stadt locken
Zitat(e) aus / Quote(s) from: TLZ - Eisenach - Nachrichten - Aktuelles - Lokalnachrichten - Werben mit voller Größe
Werben mit voller Größe
Eisenach. (ep/rispe) Die Tourismus-Werbung in Eisenach gewinnt an Format. Das jüngste und größte Reklameprodukt ist ein vier mal vier Meter großes Transparent, das am Verwaltungsgebäude am Markt 2, direkt neben dem Rathaus, angebracht wurde. Gestern ist es von Eisenachs Oberbürgermeister Matthias Doht, der Geschäftsführerin der Eisenach-Wartburg-Region-Tourismus GmbH Monika Dombrowsky und Grafiker Michael Baller vorgestellt worden. Es wirbt für Bachhaus, Lutherhaus und das Museum "automobile welt" und verweist gleichzeitig auf die Wartburg. [...]
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Thüringer Allgemeine - TA - Eisenach - Nachrichten - Aktuelles - Burg-Touristen in die Stadt locken
Burg-Touristen in die Stadt locken
Fortan wirbt die Stadt Eisenach sowohl auf ihren Briefköpfen als auch auf Großplakaten und Broschüren für Touristen mit dem Slogan: "Eisenach - die Wartburgstadt". Nach und nach soll sich ein einheitliches Erscheinungsbild nach außen ergeben.
Von Birgit SCHELLBACH EISENACH. Ein vier mal vier Meter großes Plakat hängt jetzt am neuen Verwaltungsgebäude am Markt und macht Touristen sowohl auf Bach- und Lutherhaus als auch auf das Automobilmuseum und die Wartburg neugierig. Ein Pendant findet man schon seit längerem am Parkplatz der Wartburg: Dort ist anstelle des Motivs der Burg das Stadtschloss zu sehen. Neu auch: Neben den Slogan "Eisenach - die Wartburgstadt" entdeckt der Betrachter das Logo für das Lutherjubiläum 2017. "Wir wollen mehr Aufmerksamkeit für die Stadt erzeugen", sagt Monika Dombrowsky, Geschäftsführerin der Tourismus GmbH. Das heißt: Besucher der Burg sollen auch dazu gebracht werden, sich die Sehenswürdigkeiten in der Stadt anzusehen. [...]
Samstag, 26. Dezember 2009
Tourismus: Grummeln über Rennsteig hinweg - Updated
Zitat(e) aus / Quote(s) from: TLZ - Eisenach - Nachrichten - Aktuelles - Lokalnachrichten - Grummeln über Rennsteig hinweg
Update 29.12.2009:
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Thüringer Allgemeine - TA - Eisenach - Nachrichten - Aktuelles - Krawall um Urlauber: Wartburgkeis möchte nicht mehr zusammenarbeiten mit Stadt Eisenach
Eisenach hat Kurzzeit-Touristen. Warum? Freitagabend Anreise, Sonnabendvormittag Bachhaus, Nachmittag Lutherhaus, Sonntag Wartburg & anschließend umgehende Flucht aus Eisenach. Konzentriert man sich auf japanische Fast Food Kurzzeit-Touristen, dann mag dieses "Konzept" den Ansprüchen durchaus genügen...
Will man allerdings einen wirklich nachhaltigen Tourismus, in dem Eisenach nicht nur auf einer Liste abgehakt wird, entwickeln, dann ist das mager bis ganz dünn.
Nachhaltiger Tourismus, das sind Leute die hier Urlaub machen. Eine Woche, oder sogar 14 Tage. Und die nächstes Jahr wieder kommen. Das ist die Zukunft.
Diesen Leuten muß man allerdings mehr bieten als Hamburger, Cheesburger & Cola Bach-, Lutherhaus & Wartburg. Die muß man eine Woche - oder sogar 14 Tage - bei Laune halten. Und man muß ihnen das Gefühl geben, das es hier noch viel mehr zu entdecken gibt. Damit sie für nächstes Jahr einen Grund haben, wiederzukommen.
Der Wartburgkreis hat das begriffen. Die Stadt Eisenach interessiert es (vermutlich?) nicht. Eisenach wird erst munter werden, wenn alle Japaner mal hier gewesen sind.
Zitat(e) aus / Quote(s) from: EisenachOnline - Nachricht - Eisenach-Wartburgregion Touristik fehlt ganzheitliches Konzept
Und noch ein Nachtrag:
Zitat(e) aus / Quote(s) from: FREIES WORT | Bad Salzungen genießt als Kurort hohen Bekanntheitsgrad
Die Zeiten, als eine Stadt ihren Reichtum aus der in der Stadt vertretenen Industrie bezog, sind ein für allemal vorbei. Größere neue industrielle Fertigungsstätten, mit Tausenden von Beschäftigten, wird es in Deutschland - und erst recht in Thüringen - zukünftig nur noch selten geben. Der Betrieb solcher Fertigungsstätten ist in anderen Ländern attraktiver. Dem kann man hinterherweinen; das bringt aber nichts.
Eine der zukünftigen Chancen Thüringens - und eben auch der Wartburgregion - liegt aber im Aufbau einer touristischen Infrastruktur. Touristische Sehenswürdigkeiten sind touristische Sehenswürdigkeiten - die lassen sich nicht verlagern oder kopieren. Will ich die Pyramiden sehen, dann muß ich nach Ägypten.
Hier geht es aber nicht nur um Single-Points-of-Interests wie die Wartburg oder das Bachhaus. Funktionierender Tourismus braucht ein funktionierendes Umfeld im 100 km Radius. Denn nur so ist gewährleistet, das ich den Touristen oder (K)Urlauber für mindestens eine Woche in der Region halte - und für's nächste Jahr zum Wiederkommen verleite. Das nennt man Nachhaltigkeit.
Das Eisenacher Abfrüstücken japanischer Touristen hat damit nichts zu tun.
Grummeln über Rennsteig hinwegTja, ist das Mißtrauen unberechtigt?
Wartburgregion. (ep) Der weihnachtliche Friede zwischen Stadt und Kreis will sich in Sachen Eisenach-Wartburg Touristik GmbH (EWT) nicht einstellen. Der Kreis droht für Ende kommenden Jahres mit dem Ausstieg aus der gemeinsamen Gesellschaft. Die Stadt hält 66,67 Prozent, der Kreis die übrigen 33,33 Prozent an der EWT, die sich um die touristische Vermarktung der Wartburgregion kümmern soll, die Touristinformation auf dem Eisenacher Markt und seit knapp einem Jahr eine Außenstelle in Bad Salzungen betreibt.
"Das ist ein Affront gegen die Stadt und eine Misstrauensbekundung gegenüber der Geschäftsführung der EWT", wertet Oberbürgermeister Matthias Doht den Beschluss des Kreistages.
Kreisbeigeordneter Friedrich Krauser hingegen sieht den Beschluss als "Achtungszeichen", schließlich könne der Kreistag bis Mitte 2010 dieses Votum auch wieder zurück nehmen.Und das ist ganz einfach nur richtig.
Hintergrund für das Grummeln über den Rennsteig hinweg ist, dass sich vor allem die Südkreis-Regionen von der EWT nur mangelhaft vertreten, unterstützt und vermarktet fühlen.
[...] Lange Zeit habe die EWT ihren Auftrag für "touristische Dienstleistungen auch für die Fläche nicht ernst genommen". [...]Exakt so ist das. Im Angebot der Eisenacher Touristik-Information kommt der Südkreis praktisch nicht vor. Das Angebot beschränkt sich auf Informationen aus und um Eisenach sowie den Vertrieb von irgendwelchem Tinnef bezüglich des Elisabeth-Musicals. Informationen über z. Bsp. Bad Salzungen oder die thüringische Rhön sucht man vergeblich.
Update 29.12.2009:
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Thüringer Allgemeine - TA - Eisenach - Nachrichten - Aktuelles - Krawall um Urlauber: Wartburgkeis möchte nicht mehr zusammenarbeiten mit Stadt Eisenach
Krawall um Urlauber: Wartburgkeis möchte nicht mehr zusammenarbeiten mit Stadt EisenachDas ist richtig. Aus diesem Grund muß der Eisenacher Egoismus eingebremst werden.
WARTBURGKREIS. [...] Demzufolge droht der Wartburgkreis nämlich damit, die Eisenach-Wartburgregion Touristik GmbH zum Jahresende 2010 zu verlassen. Die EWT ist seit 2006 die gemeinsame Gesellschaft mit der Aufgabe, sowohl Eisenach mit seinen herausragenden Sehenswürdigkeiten als auch den gesamten Wartburgkreis zu vermarkten. [...] Drei Jahre habe der Landkreis die Tätigkeit der EWT beobachtet. Einige "gute Ideen", die Krauser einräumte, kämen einfach zu spät. Unter anderem lautet ein Vorwurf, die EWT-Mitarbeiter seien nicht ausreichend geschult, was etwa die touristischen Ziele in der Rhön und anderen Südkreisorten anbelange.Das stadteigene Tourismusbüro von Bad Salzungen haut noch derber drauf: Im Reisekatalog für 2010 komme die Kreisstadt "nur mit einer viertelseitigen Randnotiz" vor. [...]
Vor allem die Rhön und die Kreisstadt Bad Salzungen behaupten, sie würden fortgesetzt vernachlässigt. Wenige Tage vor Jahreswechsel ist eine Bombe geplatzt. Der Landkreis droht, die Tourismus-Zusammenarbeit mit Eisenach zu beenden.
[...] Der Wartburgkreis pokert hoch, wenn er meint, ohne Eisenach besser zu fahren. Die regelmäßig aufkommende touristische Neiddebatte nervt.
Bei allem Anspruch auf Ausgewogenheit: Die Wartburg ist das Juwel. Eisenach ist der touristische Hauptort. Das Keltenbad in Bad Salzungen ist ein Bad - und eben nicht das Bachhaus. Niemand reist deswegen von Japan hierher.Und genau hier liegt der Denkfehler.
Eisenach hat Kurzzeit-Touristen. Warum? Freitagabend Anreise, Sonnabendvormittag Bachhaus, Nachmittag Lutherhaus, Sonntag Wartburg & anschließend umgehende Flucht aus Eisenach. Konzentriert man sich auf japanische Fast Food Kurzzeit-Touristen, dann mag dieses "Konzept" den Ansprüchen durchaus genügen...
Will man allerdings einen wirklich nachhaltigen Tourismus, in dem Eisenach nicht nur auf einer Liste abgehakt wird, entwickeln, dann ist das mager bis ganz dünn.
Nachhaltiger Tourismus, das sind Leute die hier Urlaub machen. Eine Woche, oder sogar 14 Tage. Und die nächstes Jahr wieder kommen. Das ist die Zukunft.
Diesen Leuten muß man allerdings mehr bieten als Hamburger, Cheesburger & Cola Bach-, Lutherhaus & Wartburg. Die muß man eine Woche - oder sogar 14 Tage - bei Laune halten. Und man muß ihnen das Gefühl geben, das es hier noch viel mehr zu entdecken gibt. Damit sie für nächstes Jahr einen Grund haben, wiederzukommen.
Der Wartburgkreis hat das begriffen. Die Stadt Eisenach interessiert es (vermutlich?) nicht. Eisenach wird erst munter werden, wenn alle Japaner mal hier gewesen sind.
Zitat(e) aus / Quote(s) from: EisenachOnline - Nachricht - Eisenach-Wartburgregion Touristik fehlt ganzheitliches Konzept
Eisenach-Wartburgregion Touristik fehlt ganzheitliches Konzept
Mo 28.12.2009 16:01
Landkreis kommt bei Vermarktung zu kurz / jüngste Publikation Beispiel für Kirchturmdenken
[...] Die Stadt Bad Salzungen dringt bereits seit Jahren darauf, die Wartburgregion als vielfältiges und abwechslungsreiches Reiseziel zu begreifen und zu vermarkten. Dabei ist die Stadt Eisenach mit ihren weltbekannten Sehenswürdigkeiten das Zugpferd dieser Region. Um die Aufenthaltsdauer der Gäste zu verlängern, ist wiederum die Region um Eisenach der Erfolgsschlüssel. Ob Hainich, das Werratal oder die Kurstädte - alle tragen ihren Anteil am touristischen Erfolg der ganzen Region. Diese Erkenntnis muss sich speziell bei den Eisenacher Verantwortlichen noch vollständig durchsetzen. Bürgermeister Klaus Bohl: «Die Übernachtungsdauer pro Gast muss ausgebaut werden. Daran haben alle Beteiligten ein Interesse - Hotels, Gastronomie und Bäder! Dies ist eine Kernaufgabe der EWT»
Dem Reisekatalog 2010 der EWT fehlt bereits wieder der notwendige Regional-Gedanke. [...]
Und noch ein Nachtrag:
Zitat(e) aus / Quote(s) from: FREIES WORT | Bad Salzungen genießt als Kurort hohen Bekanntheitsgrad
Erschienen am 29.12.2009 00:00Genau. Diese Studie belegt, das sich Bad Salzungen & der Wartburgkreis auf dem richtigen Weg befinden. Im Gegensatz zu Eisenach mit seinen japanischen Kurzzeit-Touristen. (K)Urlauber bleiben mindestens eine Woche. Und (K)Urlauber kommen wieder, wenn das Umfeld stimmt. Und genauso selbstverständlich werden diese (K)Urlauber ihren Aufenthalt auch nutzen, um Eisenach mit Wartburg, Bachhaus, Lutherhaus, Automobilmuseum, ... zu besuchen. In diese Richtung muß ein nachhaltiges Tourismus-Konzept gehen.
Studie
Bad Salzungen genießt als Kurort hohen Bekanntheitsgrad
Bad Salzungen - Der Kurort Bad Salzungen genießt in Deutschland einen hohen Bekanntheitsgrad. Das ergab eine Studie, die den Mitgliedern des Thüringer Heilbäderverbandes vorgestellt wurde.
Bei der Repräsentativbefragung sollten die rund 1100 Interviewpartner die Frage beantworten: "Welche deutsche Kurorte und Heilbäder kennen Sie dem Namen nach?" Bad Salzungen schaffte es bei dieser Befragung auf Platz 39 (von 324 Plätzen), vor Bad Berka (Platz 58) und Bad Liebenstein (Platz 62). Bad Salzungens Bürgermeister Klaus Bohl zum Ergebnis der Emnid-Umfrage: "Ich bin von diesem Umfrageergebnis sehr angenehm überrascht. Dies ist eine gute Basis für die weitere Entwicklung unserer Kurstadt." red
Die Zeiten, als eine Stadt ihren Reichtum aus der in der Stadt vertretenen Industrie bezog, sind ein für allemal vorbei. Größere neue industrielle Fertigungsstätten, mit Tausenden von Beschäftigten, wird es in Deutschland - und erst recht in Thüringen - zukünftig nur noch selten geben. Der Betrieb solcher Fertigungsstätten ist in anderen Ländern attraktiver. Dem kann man hinterherweinen; das bringt aber nichts.
Eine der zukünftigen Chancen Thüringens - und eben auch der Wartburgregion - liegt aber im Aufbau einer touristischen Infrastruktur. Touristische Sehenswürdigkeiten sind touristische Sehenswürdigkeiten - die lassen sich nicht verlagern oder kopieren. Will ich die Pyramiden sehen, dann muß ich nach Ägypten.
Hier geht es aber nicht nur um Single-Points-of-Interests wie die Wartburg oder das Bachhaus. Funktionierender Tourismus braucht ein funktionierendes Umfeld im 100 km Radius. Denn nur so ist gewährleistet, das ich den Touristen oder (K)Urlauber für mindestens eine Woche in der Region halte - und für's nächste Jahr zum Wiederkommen verleite. Das nennt man Nachhaltigkeit.
Das Eisenacher Abfrüstücken japanischer Touristen hat damit nichts zu tun.
Dienstag, 24. November 2009
Schlosspark Altenstein: Das Phantom auf dem Hohlen Stein
Zitat(e) aus / Quote(s) from: SÜDTHÜRINGER ZEITUNG | Das Phantom auf dem Hohlen Stein
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Altenstein
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Schloss Altenstein – Wikipedia
Erschienen am 14.11.2009 00:00
Schlosspark Altenstein
Das Phantom auf dem Hohlen Stein
(Foto: Rimbach)
Bad Liebenstein - Das Chinesische Häuschen im Schlosspark Altenstein wird wieder errichtet. Dafür wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie ein Modell aus Stahlrohren und bedruckten Kunststoffnetzen in Originalgröße auf dem Hohlen Stein aufgebaut. [...]
Durch die provisorische Nachbildung sollen die Proportionen, gestalterischen Möglichkeiten sowie die Wirkung der Sichtbeziehungen zu anderen Parkarchitekturen wie beispielsweise der kürzlich neu errichteten Teufelsbrücke geprüft werden. Da keine genauen Bauzeichnungen vorliegen würden, orientiere sich das zuständige Büro für Architektur und Gartenkunst, Rimbachplan aus Schweina, an alten Fotos und historischen Darstellungen, die im Thüringer Staatsarchiv in Meiningen hinterlegt sind.
Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen hatte im 18. Jahrhundert das Chinesische Häuschen in Anlehnung an die damalige Chinamode auf dem Hohlen Stein errichten lassen. "Der Herzog plante neben dem Häuschen die Errichtung eines ganzen chinesischen Dorfes", sagte Landschaftsarchitekt Daniel Rimbach. Durch den frühen Tod des Herzogs im Jahre 1803 wurde das Vorhaben nicht mehr realisiert. Obwohl der Altenstein zunächst in herzoglichem Besitz verblieb, begann mit dem Ende der Monarchie 1918 eine Phase des Verfalls. Mitte der 1920er Jahre wurde das Chinesische Häuschen komplett abgerissen. Die Wiedererrichtung des Gebäudes soll die gestalterische Lücke der Parklandschaft wieder schließen.
[...]
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Altenstein
Parkbeschreibung
von Daniel Rimbach (veröffentlicht in „Gartenpraxis“ 9/2004)
Unmittelbar an Glücksbrunn grenzt der Altensteiner Park an. Alle Sehenswürdigkeiten sind fußläufig von der Lindenmühle aus erreichbar.
Fürst von Pückler - Muskau schwärmte bereits 1845 über die besondere topographische Lage von Schloss und Park Altenstein auf einem Plateau am Saum und Südwestabhang des Thüringer Waldes: „Die Lage ist wundervoll. Auf der einen Seite üppige Grasflächen, goldgrün gelockte Hügel, ein ´pleasure-ground´ mit Blumen und uralten Baumgruppen, auf der anderen jäh abstürzende Felsen mit Terrassengärten. (...) Im Park selbst befinden sich viel überraschende barocke Felspartien, die sinnig zu kleinen Gebäuden benutzt worden sind. Alles ist durch chaussierte Fahrwege zugänglich gemacht, die sich später noch als ´drives´ in die endlosen umliegenden Wälder ausdehnen.“ Daran hat sich bis heute nichts geändert. Auf dem Altenstein ist die Verschmelzung von Park und Landschaft, in für Deutschland fast einmaliger Weise, erlebbar.
[...]
Zitat(e) aus / Quote(s) from: Schloss Altenstein – Wikipedia
Schloss Altenstein
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Schloss Altenstein im Herbst 2005, Wikipedia)
Schloss Altenstein ist ein Schloss nach englischem Vorbild, das mehrmals umgestaltet wurde, mit dem zugehörigen weitläufigen Landschaftspark, der mit einer Fläche von etwa 160 Hektar zu den größten Parkanlagen Deutschlands zählt. Schloss Altenstein war die Sommerresidenz der Meininger Herzöge.
[...]
Mittwoch, 2. September 2009
Eisenach & seine Touristen
Über den Tourismus in der Stadt schreibt die Thüringer Allgemeine am 01.09.2009:
Warum das wichtig ist? - Ganz einfach: Anreise Freitag Abend, Sonnabend Früh Bachhaus, Sonnabend Nachmittag Wartburg, Sonntag Vormittag Lutherhaus & dann sofort Tschüss Eisenach. Das war's dann nämlich schon. Es gibt hier nichts, was den Durchschnittstouristen länger als diese 1,7 Übernachtungen hält. Überhaupt nichts. Der TUI-Durchschnitt insgesamt (3,7 Übernachtungen) spricht Bände.
Für die Touristen und Reiseveranstalter ist das natürlich gut - ob's für die Hotellerie auch gut ist, das muß sich erst noch herausstellen.
Städtereisen im Trend: Eisenach legt extrem zu - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
Mehr Touristen in Stadt und KreisDas bedeutet, jeder Tourist ist im Durchschnitt 1,7 Nächte geblieben.
[...] EISENACH (pm/bs). 62 853 Gäste sind von Januar bis Mai in Eisenach angekommen und 108 186 Nächte geblieben.
Warum das wichtig ist? - Ganz einfach: Anreise Freitag Abend, Sonnabend Früh Bachhaus, Sonnabend Nachmittag Wartburg, Sonntag Vormittag Lutherhaus & dann sofort Tschüss Eisenach. Das war's dann nämlich schon. Es gibt hier nichts, was den Durchschnittstouristen länger als diese 1,7 Übernachtungen hält. Überhaupt nichts. Der TUI-Durchschnitt insgesamt (3,7 Übernachtungen) spricht Bände.
Bei den Ankünften ist das eine Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 5,56 Prozent und bei den Übernachtungen von 7,38 Prozent. Dem Online-Portal des "Spiegels" war das eine Nachricht unter der Überschrift wert: "Eisenach legt extrem zu", weil kulturell viel los sei.Der Spiegel-Artikel analysiert ganz richtig das der Zuwachs an Reisen in deutsche Städte weniger auf einer Verbesserung des Angebotes dieser Städte basiert sondern hauptsächlich deswegen, weil durch Wegfall von Geschäftsreisen und Reisen ausländischer Touristen die Preise gesunken sind.
Für die Touristen und Reiseveranstalter ist das natürlich gut - ob's für die Hotellerie auch gut ist, das muß sich erst noch herausstellen.
[...] Auch die Zahlen für den Wartburgkreis können sich sehen lassen. Von Januar bis Mai waren 31 289 Ankünfte mit 243 991 Übernachtungen zu verzeichnen, was einer Steigerung um 6,49 Prozent bzw. 10,92 Prozent entspricht.Aha. Rund halb so viele Ankünfte dafür aber mehr als doppelt so viele Übernachtungen. 7,8 Tage, im Schnitt. Nicht schlecht. Und ein mehr als 4 mal so gutes Ergebnis wie Eisenach. Woran das wohl liegt?
[...] Die neue Tourist-Information im Eisenacher Stadtschloss erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit. Täglich nutzen zwischen 300 bis 350 Gäste den dort gebotenen Service.Mangels Alternativen, in der Tat.
Die Eisenach-Wartburgregion-Touristik GmbH verzeichnete außerdem für das erste Halbjahr einen Anstieg bei den Bettenbuchungen in Stadt und Kreis von insgesamt 25 Prozent. Monika Dombrowsky hofft, dass sich dieser positive Trend im zweiten Halbjahr fortsetzt.Anstatt auf eine Fortsetzung des positiven Trends zu hoffen, sollte lieber etwas getan werden, das die Touristen nicht schon nach 1,7 Übernachtungen aus der Stadt flüchten.
Städtereisen im Trend: Eisenach legt extrem zu - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
18.08.2009
Städtereisen im Trend
Eisenach legt extrem zu
[...] Sie [die Reiseveranstalter] profitieren von einer Entwicklung, die insgesamt eher negativ ist: "Die Städte haben zwei große Probleme", sagt Martin Katz, Ameropa-Geschäftsführer in Bad Homburg. "Zum einen gibt es viel weniger Geschäftsreisende, zum anderen bleiben die ausländischen Gäste weg." Und deswegen purzeln die Hotelpreise.
[...] Bei der TUI legen die Städtereisen in jeder Hinsicht zu: Die Gäste bleiben länger - 1996 waren es noch 2,6 Nächte im Schnitt, im vergangenen Jahr schon 3,7. Und sie lassen sich das mehr kosten: Von 180 Euro stiegt der Umsatz pro Person auf 340. [...]
Eisenach legt zu
[...] "Deutschland ist absolut im Trend", sagt Ulrike Schäfer. "Das gilt auch für Ziele, die früher als C-Städte eingestuft worden wären." Längst sind Trier, Braunschweig oder Oberhausen im FTI-Katalog zu finden. "Eisenach zum Beispiel hat extrem zugelegt." [...]
Den Trend sieht auch Daniela Lennartz, bei Neckermann und Thomas Cook in Oberursel für die Städtereisen verantwortlich: "Wir haben immer mehr kleinere Städte wie Erfurt im Katalog. Die vermarkten sich einfach gut." Ameropa-Chef Katz bestätigen das: "Bonn, Bremen, Weimar, Leipzig, Eisenach oder Halle im Händeljahr - Städte, in denen kulturell viel los ist, sind attraktiv."
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