Mittwoch, 10. März 2010

Kreisfreiheit ja oder nein?

Kinder, was soll denn das nun wieder werden. Das es (noch) keine (konkreten) Verhandlungen gibt, das hat doch nichts zu sagen.
Keine Verhandlung mit der Stadt

Wartburgkreis/Eisenach. (ep) "Es gibt keine Verhandlungen zwischen dem Wartburgkreis und Eisenach bezüglich einer möglichen Einkreisung Eisenachs in den Wartburgkreis". Das sagte Landrat Reinhard Krebs als Reaktion auf ein Zeitungsinterview von Thüringens Innenminister Peter Huber, worin dieser von solchen bereits laufenden Verhandlungen gesprochen hatte. [...]

Auch aus Bad Salzungen gibt es zu diesem Thema Meinungen:
Erschienen am 10.03.2010 00:00
Kommunen
Gebietsreform hängt für Eisenach am Kreissitz
Salzungen tritt nicht zurück

Bad Salzungen - Eisenach muss weiterhin kreisfrei bleiben. Das fordert Bad Salzungens Bürgermeister Klaus Bohl (Freie Wähler). Jetzt, wo Eisenach hoch verschuldet sei, könne nicht der einfache Weg der Rückkreisung beschritten werden, der bedeute, dass die Bürger des Wartburgkreises die Zeche zu zahlen hätten, sagte Bohl. "Das ist nicht zu vermitteln."

Ließe sich eine Rückkreisung nicht vermeiden, solle Eisenach noch eine Stadt im Wartburgkreis werden, nicht jedoch Kreisstadt. Der Kreisstadtstatus sei für Bad Salzungen von außerordentlicher Bedeutung. [...]

Die Kreisstadtfrage dürfte hierbei essentiell sein. Bürgern aus dem südlichen Wartburgkreis dürfte kaum zu vermitteln sein, das die Kreisstadt dann eventuell Eisenach heißen könnte. Auf der einen Seite wegen der Entfernung, auf der anderen Seite wegen der natürlichen Barriere "Rennsteig". Diese Barriere trennt die Menschen stärker, als man weithin annimmt. Es wäre nur logisch, wenn sich der Südkreis im Falle einer Kreisstadt Eisenach eher in Richtung Schmalkalden-Meiningen orientieren würde.

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